#Aufschrei: weniger Anschreien, mehr Respekt

Das hier ist nur ein Ausschnitt zu meinen Gedanken zur Aufschrei-Debatte. Der komplette Artikel „#Aufschrei: Anschreien zerstört den Dialog ist bei dialogtexte zu lesen. 

Zwei Tage lang habe ich sehr intensiv die #Aufschrei-Debatte auf Twitter verfolgt. Meinem ersten Impuls zu sagen: „Gut so, weiter so!“ folgte bald ein mulmiges Bauchgefühl, dass das Ganze in der Art und Weise wie es angegangen wurde, irgendwie in die falsche Richtung läuft. Ich habe sehr viel gelesen. Viele Tweets, viele Stimmen, viele Blogbeiträge. Viel bewegendes, trauriges und auch kluges. Aber vieles hat mich ebenso verwirrt, irritiert und auch erschreckt. Für meinen Geschmack wurde oftmals zu viel pauschalisiert. Ja klar, ich bin auch eine Frau und finde mich in einigen oder ähnlichen Situationen, über die bereits berichtet wurden, wieder. Ich habe auch abends alleine in Parkhäusern oder auf dunklen Wegen Angst und finde es Scheiße, dass das so sein muss. Ohne Frage wünsche ich mir auch, keine Angst haben zu müssen. Mich nicht wehren zu müssen. Deswegen ist eine Debatte dazu wichtig. Sehr wichtig.

Doch #Aufschrei auf Twitter ist für mein Empfinden gerade geprägt von hochkochenden Emotionen und einer aufgeheizten Stimmung, die nicht unbedingt eine differenzierte und sachliche Debatte fördert. Ohne Zweifel ist es ein Thema, in denen sich Emotionen auch nicht per Knopfdruck abstellen lassen. Und es ist richtig, dass Alltagssexismus raus aus der Tabu-Ecke endlich in die Öffentlichkeit kommt. Die Frage ist für mich deshalb gar nicht das ob, sondern das wie. Ich wünsche mir einfach weniger gegenseitiges Anschreien und Angreifen, sondern mehr Respekt und Verständnis von allen.

Um meine eigenen Gedanken ein bisschen zu sortieren und zusammenzufassen, fing ich also gestern spontan an einen Blogpost zu schreiben. Ich war schon fast fertig, als mir einfiel, dass bei Katrin Zinoun – einer lieben Netzwerkkollegin aus dem Texttreff – noch ein Gastbeitrag zur Blogwichtelaktion von mir ausstand. Und dieser Beitrag passte perfekt zu ihren dialogtexten. Kurzerhand entschied ich mich also dazu, Katrin meinen Kommentar zu #Aufschrei zur Verfügung zu stellen, obwohl ich eigentlich einen ganz anderen Beitrag in Arbeit hatte. Er passte einfach zu gut.

Meine Gedanken zu #Aufschrei findet Ihr also hier: #Aufschrei: Anschreien zerstört den Dialog.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s