Von Steinmännchen zu Steinmännchen

Ich habe sie schon öfter gesehen, aber noch nie weiter darüber nachgedacht. Aufeinander gestapelte Steine. Steintürmchen, so hätte ich sie jetzt spontan genannt. Im Urlaub sah ich auf einer Wandertour unzählige davon am Wegesrand. In allen erdenklichen Größen und Formen. Heute fielen mir ein paar Urlaubsfotos in die Hände, die ich mit dem Handy gemacht habe. An den Steinfotos bin ich dann hängen geblieben. Jetzt wollte ich doch mal wissen, was für eine Bedeutung sie genau haben.

Irgendwie habe ich mir so was in der Art zwar gedacht, aber ich gebe zu, dass ich es nicht wusste: Die Steintürmchen heißen richtig Steinmännchen. Oder auch Steinmandl. Sie dienen vor allem in unwegsamen und unübersichtlichen Gegenden als Wegmarkierung. Manchmal ersetzen sie sogar auch ein Gipfelkreuz. In anderen Kulturen haben sie teilweise auch eine religiöse oder kulturelle Bedeutung. Das könnt Ihr aber auch selbst bei Wikipedia nachlesen.

Mir gefällt dieser Gedanke der wegweisenden Orientierungspunkte für schwieriges Gelände. Ist die Sicht eingeschränkt oder der Weg nicht direkt zu erkennen, gehe ich einfach von Steinmännchen zu Steinmännchen. Und von den Steinen, die mir so im Weg rumliegen, baue ich ab jetzt neue Steinmänner. Vielleicht legen auch nach mir kommende Wanderer einen Stein dazu, damit sie weiter wachsen können. Aber jetzt gehe ich erst mal zum nächsten Steinmännchen, das ich sehe.

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Ein Gedanke zu “Von Steinmännchen zu Steinmännchen

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