This is how I work

Sabine warf mir vor ein paar Tagen dieses Blogstöckchen an den Kopf. Tat ein bisschen weh, denn als ich wieder zu mir kam wusste ich: Hey, das heißt ja schon wieder Arbeit! Aber so ein bisschen Druck muss manchmal auch sein. Was ich eigentlich sagen wollte: Wird ja auch mal wieder Zeit für einen neuen Blogbeitrag. Ach so. Angefangen hat übrigens alles bei Isabella Donnerhall. Und jetzt werde ich mal versuchen, ein paar Fragen zu meinem Blogverhalten und beantworten.

Bloggerinnen-Typ

Ich schreibe einfach nur irgendwas ins Internet. Was und wann ich will. Ich habe hier keine Regelmäßigkeit und außer den Themen Lesen und Schreiben auch keinen richtigen roten Faden. Beruflich bin ich auch Ghostbloggerin für Unternehmensblogs, aber das ist eine andere Baustelle.

Gerätschaften digital

iMac, iPhone, iPad (wobei das iPad im Zusammenhang mit dem Bloggen eher selten zum Einsatz kommt). Canon EOS 400D – wenn ich sie auch mal wieder benutzen würde. Die meisten Fotos entstehen mittlerweile nur noch mit dem iPhone. Hat wohl irgendwas mit Bequemlichkeit und Vergesslichkeit zu tun. Ärgert mich ab und zu.

Gerätschaften analog

Ich habe eine große Schwäche für Notizbücher, schon immer. In allen möglichen Größen, Farben und Formen. Stifte und Notizbücher. Und ganz besonders liebe ich Moleskine-Notizbücher. Und Kalender. Jedes Jahr habe ich den gleichen Wochen-Notizkalender: Auf der linken Seite sind jeweils die Wochentage einer Woche untereinander, auf der rechten Seite genug Platz für Notizen. Für 2014 habe ich mich auf den ersten Blick in den Peanuts-Kalender verliebt. Frisch eingetroffen, noch nicht mal ausgepackt. (Okay, mittlerweile schon.)

Arbeitsweise

Wenn ich spontan eine Blogidee habe, ist mein erster Schritt WordPress zu öffnen und meine Gedanken unsortiert runterzuschreiben. Genau so, wie es mir in dem Moment durch den Kopf geht. Früher habe ich die Blogbeiträge in Word vorgeschrieben. Das mache ich nicht mehr, weil es einfach mehr Aufwand bedeutet und überflüssig ist. In der Regel tippe ich jeden Artikel direkt in WordPress und bearbeite ihn dort so lange, bis er fertig für den Publizieren-Knopf ist. Mein kleiner Schwachpunkt ist allerdings, dass ich manche Texte zwar fast in einen Rutsch so runterschreiben kann – aber manchmal auch nur bis zu einem gewissen Punkt. Dann hakt es, warum auch immer. Ich komme da bestimmt noch mal hinter. In dem Fall dümpelt ein Artikel jedenfalls manchmal ewig in den Entwürfen vor sich hin bis ich mich noch mal aufraffe, ihn fertig zu schreiben. Und dann passiert es mir, dass ich die älteren Entwürfe einfach ignoriere und einen ganz neuen Beitrag anfange. So wie jetzt. Vor diesem hier liegen noch drei unfertige, aber irgendwie auch fast fertige Artikel. Aber das ist schon wieder eine andere Baustelle. Oder auch nicht.

Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung?

  • Bloggen: WordPress, Self-Hosting.
  • Recherche: Hauptsächlich den Browser. Als RSS-Reader Feedly. Wenn mich ein Thema ganz besonders interessiert, richte ich auch einen Google Alert ein. Ansonsten springen mich Ideen und Gedanken überall an.
  • Bookmarks: Lege ich fast nur noch in Evernote ab. Einen Bookmark im Browser zu setzen habe ich mir zu dem Zeitpunkt abgewöhnt, als ich selbst nicht mehr durch meinen eigenen Bookmark-Wust durchstieg. Meine Macke war es nämlich, jeden noch so interessanten Popel-Link für irgendwann mal abzuspeichern. Dafür habe ich heute die gleiche schlechte Angewohnheit – wie auch Sabine – immer und ständig Tabs geöffnet zu lassen. So lange bis ich mit dem Projekt fertig bin. Immerhin habe ich nicht mehr dupsigtausend Fenster geöffnet. In diesem Sinne also: Ein Hoch auf die Tabs!

Wo sammelst du deine Blogideen?

Meistens direkt in WordPress, manchmal auch Evernote. Wenn ich eine Idee habe, muss ich sie mir ziemlich schnell notieren. Sonst ist der Gedanke – schwups – wieder weg. Dafür benutze ich mittlerweile auch gerne mal die WordPress-App fürs iPhone. Ich bin darauf gekommen, weil ich schon öfter eine Idee hatte, wenn ich schon im Bett lag. Und dann ist da immer diese Frage: Noch mal aufstehen und ins Büro gehen? Nö. Mit iPhone im Bett ist es dann doch irgendwie gemütlicher.

Evernote nutze ich hauptsächlich, wenn es sich um Artikel (z.B. für Kunden) handelt, für die eine umfangreichere Recherche nötig ist. Für meine eigenen Beiträge fällt so gut wie keine Recherche an, die schreibe ich einfach so runter.

Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet

Ich schwanke gerade zwischen „Ich verstehe die Frage nicht.“ und „Ha. Haha. Hahaha.“

Benutzt du eine To-Do List-App? Welche?

Ich habe es mal mit Wunderlist und Remember The Milk probiert. Und diverse andere auch noch, dessen Namen mir nicht mehr einfallen. Hängen geblieben bin ich auch hier bei Evernote, in das ich ganz schlicht und einfach nur eine To-Do-Liste anlege, wie ich es auch auf Papier mache. Zusätzlich kommt alles in meinen Moleskine-Kalender. Termine auch in den Familienplaner in der Küche. Das Problem: Irgendwie läuft das alles nicht immer so ganz synchron.

Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät ohne das du nicht leben kannst?

Meine Horrorvorstellung ist es ja, keine Waschmaschine zu haben. Ansonsten möchte ich auf mein iPhone mittlerweile eher ungerne verzichten. Heißt aber nicht, dass ich nicht ohne leben könnte.

Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?

Keine Ahnung. Vielleicht wissen das andere. Aber ich kann mit den Ohren wackeln. Und unheimlich schnell mit den Wimpern klimpern. Und Geschenke hübsch einpacken. ICH. LIEBE. ES. GESCHENKE. EINZUPACKEN. Ich kann das stundenlang machen. Mit Wein, Musik, Kerzen – also so zur Weihnachtszeit. Schleifen binden, verzieren, alles. Aber ob ich das besser kann?

Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen?

Nichts. Wenn ich konzentriert schreibe, einfach nur Stille. Musik mache ich eher vorher oder danach an. Oder beim Recherchieren. Oder wenn ich wieder mal ein bisschen am Blog schraube. Was ich dann höre, hängt ganz einfach von meiner Stimmung ab.

Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Nachtigall?

Eule.

Eher introvertiert oder extrovertiert?

Introvertiert. Wobei ich denke, dass eine gewisse Form von Extrovertiertheit beim Bloggen einfach dazu gehört. Ich weiß es auch nicht. Es ist kompliziert.

Wer sollte diese Fragen auch beantworten?

Ich glaube, Frau Wundertoll und die Alltagsheldin haben noch nicht. Ansonsten gerne alle, die Lust dazu haben.

Der beste Rat den du je bekommen hast?

Denk auch an dich.

Noch irgendwas wichtiges?

Ich bin dafür, einfach mal öfter einfach so ans Meer zu fahren.

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2 Gedanken zu “This is how I work

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