Eine Facebook Page für mein Blog. Warum?

Zuerst die Beichte: Ich bin Facebookfaul. Also, mit meinem privaten Facebook-Profil. Da bin ich wirklich, wirklich, wirklich Facebookfaul. Es ist ja nicht so, dass ich das nicht schon beruflich mache. Da bin ich natürlich nicht Facebookfaul So. Und jetzt richte ich mir doch glatt mal eben eine Facebook Page für mein Blog ein. Für ein Blog! Äh. Das habe ich bisher immer für unnötig gehalten. Noch ein weiterer Kanal, der bespielt werden will. Noch mehr Arbeit. Also, warum mache ich das jetzt bloß?

Folgendes: Auf meinem privaten Profil teile ich alles ausschließlich mit Freunden. So habe ich es eingestellt. Es gibt keine öffentlichen Beiträge bei mir. Auch die Abonennten-Funktion habe ich irgendwann vor langer Zeit schon abgestellt. Fragt mich jetzt nicht warum – ich habe mir tatsächlich damals etwas dabei gedacht, da bin ich mir ziemlich sicher – aber ich weiß es nicht mehr. Wisst Ihr es vielleicht? Abonnieren kann man mich also jedenfalls auch nicht, deshalb wären sogar öffentliche Beiträge bei mir völlig sinnfrei.

Jedenfalls: Auf meinem privaten Profil sehen ja tatsächlich nur die Menschen meine Beiträge, mit denen ich befreundet bin. Ach was. Und auf meiner geschäftlichen Seite möchte ich die Inhalte nicht mit meinem Blog vermischen, das ja in eine ganz andere Richtung geht. Und fast hätte ich jetzt einen ellenlangen Text über dieses Social-Media-Gedöns geschrieben, über dieses Warum-Wieso-Weshalb, aber den Rest versuche ich jetzt einfach kurz und schmerzlos zu machen:

  • Ich möchte hier in diesem Blog zukünftig viel mehr schreiben. Viel mehr aktiv sein. Einfach viel mehr machen. Und deshalb muss ich auch woanders mehr machen.
  • Ich möchte mich noch besser vernetzen. Mit meinen Lesern. Aber auch mit anderen Bloggern. Und das geht mit so einer Facebook-Seite wunderbar.
  • Google+ liegt mir übrigens gar nicht. Was wohl auch erklärt, dass bei insgesamt über 2000 Followern (mit zwei Profilen) – und somit die meisten Follower in meinem Social-Media-Dings (kannstedirnichtausdenken) – die Reichweite einfach nur für die Tonne ist. Also, für mich jetzt.
  • Twitter reicht mir mit 140 Zeichen nicht immer. Ein getwitterter Link zum Blogbeitrag verliert sich schnell in der Timeline. Und ich bin auch nicht der Typ, der einen Link zum soundsovielten Mal wiederholt. Auch für Diskussionen und Kommentare reicht die begrenzte Zeichenzahl nicht immer aus.
  • Natürlich möchte ich mehr Leser erreichen. Mehr Reichweite. Mehr Interaktivität. Klar, davon lebt ein Blog.
  • Privat und geschäftlich kann ich so besser trennen. Nein, privat ist der falsche Ausdruck. Persönlich trifft es besser. Und persönlich reizt mich auch gerade eine neue Richtung des Schreibens.
  • Mein Blog ist meine Spielwiese, auf der ich mich ausprobieren kann. Die Facebook Page ist der Anbau – da möchte ich weiter ausprobieren und mal gucken, wie das für ein persönliches Blog funktioniert.

Gefreut habe ich mich übrigens über den Kommentar von der Twitterin @Muc_Bienchen. Kurz nachdem meine Seite online war schrieb sie:

Ich freu mich, künftig mehr als 140 Zeichen von Dir zu lesen.

Aha! Ebendrum. 🙂

So. Zeit für Werbung. Zum, Liken oder wie auch immer man das nennt, bitte hier entlang: https://www.facebook.com/verschreibbar

verschreibbar_fb

Advertisements

8 Gedanken zu “Eine Facebook Page für mein Blog. Warum?

  1. Die Idee mit der Facebook-Fanpage ist sehr gut, wichtig und richtig. Facebook mit Google+ zu vergleichen weniger. So ist es nicht gedacht und so wird es auch nie sein!
    Hier ist der Expertenstatus gefragt, aber auch die Verlinkung mit deiner Webseite, die dich spürbar und nachweislich nach oben bringt.
    Einen weiteren Kanal zu öffnen ist aber nicht gleichbedeutend mit Mehrarbeit, denn wozu gibt es Erweiterungen? Das bedeutet, du kannst von deinem Blog aus die Social-Media-Kanäle ansteuern, oder mit der Browser-Erweiterung SocialBa arbeiten, wie ich es mache. Das bedeutet einmal schreiben und gezielt verteilen.
    Fazit: Sowohl Facebook (für Fans) wie auch Google+ (Ranking & Status) sind wichtig!

    Gefällt mir

  2. Schöner Artikel, aber irgendwie löst er mein „Problem“ mit Facebook immer noch nicht so recht. Ich kann mich mit Facebook irgendwie nicht anfreunden. Wie hast du das denn geschafft?

    Liebe Grüße,

    Andrea

    Gefällt mir

  3. Ich finde den Beitrag richtig klasse und vollkommen logisch in der Schlussfolgerung! Ich bin sehr facebookfreudig und führe mehrere Seiten beruflich. Mein privates Profil ist aber eben auf privat eingestellt, so dass ich nur „private“ Freunde erreiche. Die Seite für den Blog ist öffentlich – viel besser! Also habe ich den Tipp heute ganz schnell in die Tat umgesetzt. Und was mir besonders gefällt – zu der Seite passen prima Beiträge wie dieser, die ich dort teilen kann. Vielen Dank! 🙂

    Gefällt mir

  4. @Reinhard Huber: Das Fazit ist durchaus richtig. Ich habe auch nur geschrieben, wie ich es persönlich empfinde 😉

    @Andrea: Ich habe auch beruflich mit Facebook-Seiten zu tun. Da muss ich mich nicht extra anfreunden 😉 Privat sieht es – wie schon gesagt – allerdings anders aus.

    @Anna: Das freut mich sehr und ist schön zu lesen 🙂

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s